Onlinesucht ist nicht zu unterschätzen

Wer mehr als 35h im Internet verbringt gilt bislang als Onlinesüchtig.
Allerdings darf man dies nicht verallgemeinern. Das soziale Umfeld muss bei einer Bewertung mit eingebunden werden.
Menschen die Ihre sozialen Kontakte vernachlässigen oder sogar verlieren kann man als Onlinesüchtig betiteln.
Geschätzte 2 Millionen Menschen in Deutschland sollen von der Onlinesucht betroffen sein.
Derzeit wird Onlinesucht noch nicht als Krankheitsbild bewertet. Jerald Block, ein US-Psychologe, kommt zu dem Schluss das man die Symptome eindeutig diagnostizieren kann.
Entzugserscheinungen und der ständige Drang nach sozialer Isolation können Symptome sein.
Das Thema wird in der Öffentlichkeit noch nicht ausgeprägt wahrgenommen. Dadurch werden solche Fälle im Familien- oder Bekanntenkreis nicht weiter verfolgt und behandelt.
Es gibt derzeit 3 verschiedene Suchtarten.
- Online-Spielsucht
- Online-Chatsucht
- Online-Sexsucht
Die Online-Sexsucht ist derzeit am stärksten ausgeprägt und betrifft hauptsächlich Männer zwischen 19 und 25 Jahren.
Die Online-Spielsucht betrifft ebenso hauptsächlich Männer, ein Beispiel ist hier World of Warcraft (kurz WoW).
Die Online-Chatsucht hingegen betrifft hauptsächlich Frauen.