Sammelklage wegen Windows Vista Home Basic

Vista

Microsoft hatte zur Vermarktung von Windows Vista ein Marketing Programm gestartet.

Dabei wurden PC’s mit dem Logo ” Vista Capable” oder “Premium Ready” versehen.

Damit sollte erreicht werden das jeder der einen neuen PC kauft darauf vertrauen kann das Windows Vista auf diesem läuft.

Das Problem besteht allerdings darin das “Vista Capable” nur garantiert das Windows Vista Home Basic auf dem Rechner läuft. Vista Home Basic hat allerdings keine Aero-Oberfläche.

Nur mit dem Logo “Premium Ready” kann man sich sicher sein das jede Version von Vista darauf läuft. Auch mit Aero-Oberfläche.

Mittlerweile haben die Anwälte der Klägerseite auch PC-Hersteller im Visier. Diese sollen Ihre Kalkulationen und Marketingprogramme offen legen.

Der Sammelklage wurde im Februar zugestimmt. Laut der Richterin Marsha Pechman vom Bundesbezirksgericht in Seattle muss sogar geprüft werden ob Windows Vista Home Basic überhaupt als Vista bezeichnet werden darf.

Microsoft begründet die Marketingstrategie mit den verschiedenen Preisvorstellungen von den Anwendern.

Große Firmen wie HP, Dell, Intel, Acer, IBM oder Sony haben eine Verfügung erhalten. Auch Händler wie Amazon, Wal-Mart oder Best Buy haben eine Verfügung erhalten.

Einige der Firmen haben Widerspruch gegen die Verfügung eingereicht. In wie weit die Verfügungen Erfolg haben werden wird sich zeigen.

Diskussion zur Nachricht

Einen Kommentar schreiben