Facebook ab sofort mit Chat-Funktion

18. April 2008

Internet

Die deutsche Fassung vom Online-Netzwerk Facebook bietet nun auch einen Chat an. Die US-Version von Facebook hat die Chat-Funktion schon seit Anfang April.

Der Chat läuft im Browser und eine zusätzliche Software wird nicht benötigt.

Das neue Instant Messaging erlaubt es Benutzern direkt Nachrichten zu schicken. Welcher Freund gerade online ist wird in einer Leiste angezeigt.

Die privaten Daten seien geschützt, so Facebook. Die Chat-Protokolle werden nicht lange gespeichert und können manuell gelöscht werden. Die Protokolle sind auch nicht öffentlich zugänglich.

Facebook ist wegen der Veröffentlichung von privaten Daten zu Werbezwecken kritisiert wurden. Anscheinend wird nun versucht das besser zu machen.

Nicht ohne Grund wurde der Chat eingebaut. Andere Plattformen bieten auch Chat-Funktionen an. Diese halten die Benutzer länger auf den Seiten und zielen auf mehr neue Anmeldungen.

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Mastercard Sicherheitscode wird geklaut

10. April 2008

Sicherheit

Im Internet gibt es genügend Kriminelle die es auf private Daten von Benutzern abgesehen haben.

Derzeit ist der Sicherheitscode der Mastercard betroffen. Benutzer werden mit 16 Prozent Rabatt gelockt.

Der Sicherheitsdienstleister Sophos Labs berichtet das speziell präparierte Websites erstellt wurden um Daten der Mastercard abzufangen.

Dazu wird der Benutzer mit 16 Prozent Rabatt auf den nächsten Einkauf gelockt.

Im aktuellen Fall soll der Besitzer der Mastercard die Daten manuell und selbst eingeben.

Eine spezielle Website, die täuschend echt wie die originale Mastercard Website aussieht, wird dazu benutzt.

Der Link zur Website wird per Email versendet. Nach dem klicken auf den Link wird man aufgefordert seine Kreditkartennummer, das Ablaufdatum der Kreditkarte, seinen Geburtstag und den dreistelligen Sicherheitscode einzugeben.

Nachdem die Kriminellen die Daten haben wird das Kreditkartenkonto geplündert.

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Musikindustrie erhält keine Akteneinsicht mehr

2. April 2008

Recht

Die Staatsanwaltschaften Wuppertal und Duisburg verweigerten vor kurzem die Aufnahme von Ermittlungen für die Musikindustrie.

Bisher konnte die Musikindustrie eine Akteneinsicht fordern um an die Person hinter der IP-Adresse zu kommen.

Bei den Strafverfolgungsbehörden und Gerichten schwindet die Bereitschaft der Musikindustrie zu helfen.

Das Landgericht Saarbrücken hat der Staatsanwaltschaft nun verboten die Nutzerdaten heraus zu geben.

Im dem Beschluss vom 28.01.2008 (Az.: 5 (3) Qs 349/07) des Gerichts wird das ganze mit dem Hinweis auf den Paragraf 406e der Strafprozessordnung begründet.

Danach ist die Akteneinsicht zu verbieten wenn ihr schutzwürdige Interessen der beschuldigten Person entgegenstehen.
Dies ist der Fall, wenn die Interessen an der Geheimhaltung der persönlichen Daten größer ist als das berechtigte Interesse des Geschädigten, den Akteninhalt kennenzulernen.

Alleine die IP-Adresse sagt nicht aus das der Anschlussinhaber auch den Verstoß begangen hat, so die Ansicht des Richters. Eine Akteneinsicht ist dann zu verweigern da dem Tatverdacht nicht weiteres statt gegeben werden kann.

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DynDNS aktualisiert IP nicht

2. April 2008

Internet

Seit gestern dem 09.03.2008 aktualisiert DynDNS die IP nicht. Die Nameserver geben alte Einträge aus.

Betroffen sind alle die Ihre IP automatisch bei DynDNS eintragen lassen. Das manuelle eintragen funktioniert.

DynDNS wird dazu genutzt seine eigene IP in einem Domainnamen aufzulösen. Wer z.B. einen Webserver hinter einer dynamischen IP Adresse erstellt hat folgendes Problem.

Der Webserver ist normal nur über die IP des Benutzers erreichbar. Allerdings ändert sich eine dynamische IP meist nach 24h (Zwangstrennung).
DynDNS bietet die Möglichkeit das der Server immer erreichbar ist. Dazu kann man in den meisten Routern seine DynDNS Daten angeben. Nach der Zwangstrennung wird die neue IP an DynDNS übermittelt.

Die Website ist dann ganz normal per Domain erreichbar.

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